„Wurden Sie in den letzten zehn Jahren operiert?“ - „Haben Sie an Krankheiten, gesundheitlichen Störungen oder Beschwerden gelitten?“ Ganz gleich, ob man nun eine Berufsunfähigkeits- oder Risikolebenspolice abschließt oder seine private Krankenversicherung wechselt: Im Vorfeld stellen die Berater eine Reihe von Fragen, welche jeder wahrheitsgemäß und vollständig beantworten müssen. „Um den so genannten Gesundheitsfragebogen kommen Kunden nicht herum“, bestätigt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BDV).

Wer im Fragebogen zum Beispiel eine zurückliegende Grippe angibt, aber schwere chronische Krankheiten bewusst verschweigt, riskiert im Ernstfall seine Leistungen. Hier gilt es, besonders gründlich zu sein: Niemand sollte im Antrag Arztbesuche unterschlagen, weil er sie selbst für unwichtig hält. Auch stationäre Behandlungen müssen angegeben werden, häufig sogar für die letzten zehn Jahre. Oft verlangt der Versicherer auch eine Schweigepflicht-Entbindung für behandelnde Ärzte. Damit kann er die Angaben direkt anfordern und überprüfen.

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