Ehemaliger Audi-Chef Rupert Stadler vor Gericht.
Foto: AFP/Matthias Schrader 

München - Im ersten Strafprozess um den Dieselskandal bei Volkswagen haben zwei Angeklagte schwere Vorwürfe gegen die Konzernspitze von VW und Audi erhoben. Der Verteidiger des angeklagten Motorenentwicklers Giovanni P. sagte am Dienstag vor dem Landgericht München II zum Wissen der Führungsspitze über die Manipulationen: „Alle wussten Bescheid.“ Ein zweiter angeklagter Ingenieur nannte die Manipulationen auch Folgen einer „autoritären Unternehmenskultur“.

Vor dem Landgericht München II müssen sich der frühere Audi-Chef Rupert Stadler, der ehemalige Porsche-Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz sowie die in der Motorenentwicklung tätigen Ingenieure Giovanni P. und Henning L. unter anderem wegen Betrugs verantworten. Während P. und L. bereits im Vorfeld des Prozesses umfassende Geständnisse ablegten, bestreiten die beiden ehemaligen Top-Manager die Vorwürfe.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.