New York - Vor wenigen Tagen meldete Georgia-Pacific den Notstand. Der größte Produzent von Sperrholz in den USA hat Probleme, die Nachfrage zu decken. Nach der Krise hatte der Konzern die Produktion um mehr als 30 Prozent zurückfahren müssen, weil die Amerikaner keine Häuser mehr bauten. Jetzt wird es eng. „Wir kommen gar nicht hinterher“, so der Chef der Bausparte, Mark Luetters.

Fünf Jahre nach dem Zusammenbruch scheint der Häusermarkt in Schwung zu kommen. Landesweit haben die Preise 2012 um 7,3 Prozent zugelegt, im Januar stiegen sie so schnell wie seit 2006 nicht. Gleichzeitig erreichten die Verkäufe den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Auch die Zahl der sogenannten „underwater borrowers“, jenen Hauskäufern, deren Hypotheken den Wert ihrer Immobilie übersteigen, ist 2012 um vier Millionen gesunken. Und der zweitgrößte Hausbauer des Landes, Lennar, konnte den Gewinn gerade mehr als verdreifachen.

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