Feilschen um hochwertige Produkte
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Berlin - Feilschen hat hierzulande keinen guten Ruf. Die Kultur des nachdrücklichen Verhandelns ist in Deutschland viel weniger ausgeprägt als in südlichen Ländern. Das kann mit Bequemlichkeit zu tun haben. Anderen ist es unangenehm. „Die wenigsten von uns feilschen gerne“, sagt Kai Hudetz, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln. „Eine Weile lang hat uns das Internet diese Mühe auch abgenommen, weil man mittels Preisvergleichen immer unkompliziert das günstigste Angebot finden konnte“, sagt er. Aber inzwischen seien die meisten Händler bei ihrer Preispolitik im Internet weniger flexibel. „Am Anfang haben Onlinehändler verstärkt auf günstige Preise gesetzt, um sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Irgendwann müssen sie aber auch schauen, dass sie Geld verdienen.“ Gerade deshalb werde es wieder spannender, mit dem Händler im Laden über einen Preisnachlass zu verhandeln. „Da geht vielleicht noch etwas, weil dieser Rabatt dann ja nicht gleich für alle anderen gilt“, so Hudetz.

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