Berlin - Wer überschuldet ist und seine Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlen kann, hat das Recht, die Zahlungen zu verweigern. Eigentlich ist das ganz einfach. Da in der deutschen Sprache aber – anders als zum Beispiel im Englischen – „Schulden“, „Schuld“ und „schuldig“ den gleichen Wortstamm haben, empfinden viele überschuldete Menschen ihre Verbindlichkeiten, die sie nicht bedienen können, als ethisches oder moralisches Problem. Viele zahlen, selbst wenn es eigentlich nicht mehr geht, immer weiter, vernachlässigen andere Verpflichtungen, werden krank oder depressiv, verlieren ihr Dach über dem Kopf oder flüchten sich in Alkohol.

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