Spenden sind nicht selten überlebenswichtig. Ohne Spenden würden viel mehr Arme hungern, Obdachlose frieren oder Tiere leiden. Umso erfreulicher ist, dass die Deutschen 2021 besonders viel gespendet haben, so die vorläufige Auswertung des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) – und das ohne bereits die Spendenhochzeit im Advent eingerechnet zu haben. Ausschlaggebend für die hohen Summen war vor allem die Flutkatastrophe. Die Spenden für die vom Hochwasser betroffenen Menschen im Westen Deutschlands haben laut einer Umfrage des DZI bislang die Gesamtsumme von 584 Millionen Euro erreicht. Das waren mehr als nach dem Elbehochwasser 2002 (350 Millionen Euro) oder nach dem Hochwasser 2013, das vorwiegend in Sachsen und Bayern zu Zerstörungen führte (158 Millionen Euro). „Nur aus Anlass des Tsunami in Südostasien wurde 2004 und 2005 mit 670 Mio. Euro in Deutschland innerhalb der letzten 20 Jahre für eine einzelne Notlage mehr Geld gespendet als aktuell für die vom Hochwasser Betroffenen“, gibt das DZI bekannt.

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