Es sollte der Befreiungsschlag für Microsoft werden: Mit Windows 8 versuchte der Softwarekonzern vor einem Jahr auf den Trend zu Tablets und Smartphones zu reagieren: Das Betriebssystem mit der Kacheloberfläche sollte Touchscreen-Oberfläche und Desktop-Nutzer zugleich bedienen – und floppte bei beiden: Die Microsoft Tablets verkauften sich schlecht. Microsoft musste allein 900 Millionen Dollar auf seinen Tablet Surface RT abschreiben.

Zugleich konnten viele Desktop-Nutzer nichts mit der neuen für Touchscreens optimierten Oberfläche anfangen – und bevorzugten das Windows 7, von Firmen immernoch die bevorzugte neue Windows-Version. Im letzten Monat wuchs der Marktanteil des Windows-7-Betriebssystem sogar stärker als der von Windows 8. Der Gewinn der Windows-Sparte halbierte sich im letzten Berichtsquartal auf knapp 1,1 Milliarden Dollar. Steven Sinofsky, Microsofts langjähriger Windows-Chef, verließ das Unternehmen bereits kurz nach der Markteinführung. Microsoft-Chef Steve Ballmer musste zugestehen, dass sich Windows 8 schlechter verkauft als erwartet.

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