Eine Kreditkarte des Bezahldienstleister Wirecard,
dpa

Berlin/Frankfurt – Der Zusammenbruch von Wirecard ist nach den Worten des Finanzexperten der Linkspartei, Fabio De Masi, ein Ereignis einer neuen Dimension. De Masi sagte der Berliner Zeitung: „Wir haben es hier mit dem größten Börsenskandal Deutschlands zu tun.“ Daher sei es nötig, umfassend aufzuklären, wie es so weit kommen könne. Anzeichen hat es im Fall Wirecard ausreichend gegeben: Seit Jahren kamen immer wieder Hinweise, dass es bei Tochtergesellschaften des rasant wachsenden Technologie-Konzerns Unregelmäßigkeiten geben solle. Auch die deutsche Aufsichtsbehörde BaFin ging den Vermutungen, bei Wirecard könnte es zu Bilanz-Manipulationen gekommen sein, nach. Die BaFin ist wegen der Insolvenz von Wirecard unter Beschuss geraten. Erst vor wenigen Tagen räumte der Chef der BaFin, Felix Hufeld, ein, seine Behörde sei „nicht effektiv genug gewesen, um zu verhindern, dass so etwas passiert“. Dies sei die „entsetzlichste Situation, in der ich jemals einen Dax-Konzern gesehen habe“.

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