Das Bemühen der Parlamentarier, Licht ins Dunkel des Wirecard-Skandals zu bringen, dürfte einen weiteren  Dämpfer erhalten. Am Wochenende erklärte das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young (EY), dass man sich wegen der gesetzlichen, strengen und strafbewehrten Verschwiegenheitsflicht außerstande sehe, „über Details der Prüfungshandlungen bei Wirecard zu sprechen“. In einer Erklärung heißt es, man unterstütze die Behörden zwar „vollumfänglich“, könne jedoch zur Aufklärung des Bilanzskandals im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) keine konkreten Beiträge liefern. So heißt es in dem Statement: „Diese Einschränkung gilt auch für die Mitarbeiter, die vom PUA als Zeugen geladen sind. „Eine Aussage, die Details und Prüfungshandlungen im Fall Wirecard umfasst, bedeutet für sie ein hohes persönliches Rechtsrisiko.“ Immerhin: EY verpasst seinen Mitarbeitern keinen Maulkorb: „Es ist … die freie Entscheidung der geladenen Zeugen, wie sie sich zur Ladung durch den PUA verhalten.“

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