Der Auftritt des früheren Wirecard-Managers Markus Braun vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss erwies sich am Donnerstag als gespenstische Veranstaltung. Braun, dessen Anwalt zunächst versucht hatte, seine Vernehmung vor den Abgeordneten des Bundestags mit dem Verweis auf die Corona-Gefahren vom BGH stoppen zu lassen, verlas zu Beginn eine Erklärung. Sie lief im Wesentlichen darauf hinaus, dass Braun ankündigte, dass er jegliche Aussage verweigern werde. Braun sagte, er habe volles Vertrauen in die Objektivität und Unabhängigkeit der Ermittlungsbehörden und insbesondere in deren Fähigkeit, den Verbleib der bis heute verschwundenen Wirecard-Milliarden festzustellen. Außerdem habe er zu keiner Zeit einen Hinweis erhalten, dass Politiker und Aufsichtsbehörden „nicht korrekt, unlauter oder pflichtwidrig“ gehandelt hätten.

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