Die Dortmunder Niederlassung der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young. 
Foto: dpa

München - Nach dem Zusammenbruch des Zahlungsdienstleisters Wirecard gerät die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) zunehmend unter Druck. EY hatte dem Unternehmen ein Testat für die Bilanz ausgestellt, obwohl der Konzern bereits im Verdacht stand, in einen Manipulationsskandal verwickelt zu sein. Die Financial Times berichtet, dass EY einen Brief an seine wichtigsten Partner geschrieben hat, in dem eine Argumentationslinie für Fragen von Kunden vorgegeben wurde. Demnach wurden die Partner auch ermuntert, sich mit der Rechtsabteilung und dem Risk Management des Unternehmens in Verbindung zu setzen, um Unterstützung bei allfälligen Diskussionen zu erhalten. Mehrere deutsche Anwaltskanzleien haben angekündigt, gegen Wirecard klagen zu wollen, weil sich die Anleger dem Verlust ihres Investments gegenübersehen.

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