Der Wirecard-Skandal hat bei vielen Kleinanlegern für hohe Verluste gesorgt - sind Behörden und die Regierung trotz Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten nicht früh und konsequent genug eingeschritten beim früheren Dax-Konzern? Das war die Kernfrage des Untersuchungsausschusses des Bundestags. Für die Oppositionsparteien FDP, Grüne und Linke ist das Ergebnis klar: Es habe ein milliardenschweres Behördenversagen gegeben. SPD-Kanzlerkandidat und Finanzminister Olaf Scholz trage politische Verantwortung.

Es habe «kollektive Versäumnisse» von Aufsichtsrat, Abschlussprüfern, Aufsichts- sowie Ermittlungsbehörden gegeben, heißt es in einem am Montag vorgelegten Sondervotum von FDP, Grünen und Linken zum Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses. Diese Erkenntnisse könnten nun in Sammelklagen von Kleinanlegern einfließen. Der Skandal sei daneben auch von einem «politischen Netzwerk» und die Sehnsucht nach einem digitalen nationalen Champion ermöglicht worden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.