Die ganze Welt hat sich von Wirecard blenden lassen: „Es war ein besonderer Fall von Verführung, Verführung der Öffentlichkeit, der Anleger. Eigentlich war es Manipulation und Propaganda“, sagt der Filmproduzent Nico Hofmann. Der Chef der UFA hat in sich des Themas in den vergangenen Monaten angenommen und bringt am Mittwoch im Streaming-Dienst TV Now einen Doku-Thriller heraus. Titel: „Der große Fake – Die Wirecard Story“.

Hofmann kennt nicht nur die Welt des Films. Er ist im internationalen Medien-Business eine feste Größe. Im Gespräch mit der Berliner Zeitung räumt Hofmann ein, dass auch er auf die ersten kritischen Medienberichte der Financial Times (FT) zunächst skeptisch reagiert habe: „Am Anfang habe ich sehr deutsch reagiert, mit einer Mischung aus Stolz und Abwehr der Vorwürfe.“ Doch eine vertrauenswürdige Zeugin an seiner Seite schärfte seinen kritischen Sinn: „Meine damals 88-jährige Mutter, die selbst Wirtschaftsjournalistin war, hatte gleich gesagt, gute Journalisten recherchieren, und man kann hier der FT vertrauen.“

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