Berlin - Für den Linken-Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi sind auch nach dem Ende des Wirecard-Untersuchungsausschusses noch längst nicht alle Fragen geklärt. De Masi sagte der Berliner Zeitung: „Der Untersuchungsausschuss hat wesentlich mehr erreicht, als ihm die meisten zugetraut haben. Es mussten zahlreiche Behördenleiter zurücktreten. Allerdings waren wir überwiegend Finanzpolitiker. Die Große Koalition hat den Ausschuss kleingehalten. Es war kein Mitglied aus dem Parlamentarischen Kontrollgremium der Geheimdienste vertreten.“ Gerade in diesem Bereich habe sich jedoch gezeigt, dass weiterer Aufklärungsbedarf besteht. De Masi: „Wirecard hat eine zentrale Rolle für ein Netzwerk von konservativen Politikern in Österreich, Deutschland und Frankreich gespielt.“

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