Rainer Wexeler hat kurze graue Haare, trägt eine etwas aus der Zeit gefallene Brille und schaut meistens sehr traurig drein. Im Wirecard-Ausschuss präsentiert sich der frühere Finanzvorstand der Wirecard Bank Mitte Februar als Opfer. Auf die Frage eines Abgeordneten, was er denn jetzt beruflich mache, stützt Wexeler den Kopf in beide Hände und antwortet mit leerem Blick: „Nichts mehr.“

Zu den Hoch-Zeiten von Wirecard war das anders gewesen: Wexeler hatte nach eigenen Angaben mit „6.000 Euro brutto“ bei Wirecard angefangen und sich bis zum Bankenvorstand hochgearbeitet. Er weist heute jedes eigene Verschulden von sich, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn.

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