Die Aufklärung bei Wirecard steht nach Monaten der Arbeit des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses erst am Anfang: Diese Erkenntnis erläuterten die drei Oppositionspolitiker Florian Toncar (FDP), Fabio De Masi (Linke) und Danyal Bayaz (Grüne) am Mittwoch in einer Zwischenbilanz.

Ironischerweise ist diese Erkenntnis ein Beweis der Leistungsfähigkeit des Ausschusses, nicht seines Scheiterns. Die drei Abgeordneten haben sich durch nichts von ihren Ermittlungen abhalten lassen: Die kriminellen Verschleierungserzählungen, die aus dem Wirecard-Empire auch noch lange nach dem Crash lanciert wird; die schiere Fülle an Akten, E-Mails, Dokumenten, die es zu lesen, zu verstehen und einzuordnen gilt; die zahllosen Zeugen mit ihren teilweise bemitleidenswerten Gedächtnislücken; die heroischen Schweigegelübde der Wirtschaftsprüfer; die falschen Fährten, die Bundesregierung und Spin-Doktoren hinter den Kulissen zu legen versuchen; die Bauernopfer diverser Rücktritte – die Abgeordneten des Ausschusses haben nicht lockergelassen und konnten der Öffentlichkeit wichtige Einsichten vorstellen.

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