Am späten Donnerstagabend unterbricht Sabine Heinzinger, frühere Assistentin des Wirecard-Managers Jan Marsalek, ihren monotonen Vortrag vor dem Wirecard-Ausschuss des Bundestags und nennt beiläufig den Namen Ray Akhavan. Auf die Frage des FDP-Abgeordneten Florian Toncar nach einer angeblichen Auszahlung von hohen Bargeld-Beträgen in Plasiktüten im Haus Wirecard sagt Heinzinger, dass Ray Akhavan 300.000 Euro in bar von Marsalek überreicht bekommen habe. Akhavan sei „Kunde von Wirecard“ gewesen, ein Top-Kunde, wie die Zeugin ausführt. Akhavan sei direkt von Brigitte Häusner-Axtner und ihrem Bereich „Digital Sales“ betreut worden. Der Amerikaner sei zu dem Zweck der Geldübergabe nach München gereist. Auf Nachfragen von Toncar und der SPD-Abgeordneten Cansel Kiziltepe bestätigt Heinzinger, dass Akhavan ein enger Freund des früheren Wirecard-Vorstands Jan Marsalek gewesen sei. Sie sagt: „Der Name von Ray war sehr präsent. Ray war im Bereich direkt unter Herrn Marsalek angesiedelt. Er war ein enger Vertrauter, sein Name fiel oft - auch vonseiten Marsaleks.“  

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