Im Wirecard-Skandal führt offenbar eine Spur zu dem früheren Geheimdienstkoordinator Bernd Schmidbauer. Der CDU-Politiker und einstige Kohl-Vertraute traf den Wirecard-Manager Jan Marsalek. Wirecard scheint ein besonderes Interesse an dem Linken-Politiker Fabio De Masi gehabt zu haben. Schmidbauer will damit nichts zu tun gehabt haben und sagte der Welt, er habe De Masi „nicht ausspioniert“. Schmidbauer bestritt, dass er sich auf Bitte von Marsalek über das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) mit dem Lebenslauf von De Masi beschäftigt habe. Zu einer möglichen Ladung vor den Ausschuss sagte der frühere Geheimdienstkoordinator: „Ich komme sehr gern. Wenn aber alle Personen als Zeugen geladen werden würden, mit denen Marsalek Kontakt hatte, dann müssten ganze Armeen mit ihren Generälen in Berlin vor dem Ausschuss erscheinen.“ Zur Kritik von De Masi an dem Versuch, ihn auszuspionieren, sagte Schmidbauer, dies sei eine PR-Aktion des Abgeordneten. 

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