Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, ist zu Beginn des Wirecard-Ausschusses nervös. Unruhig blickt er hin und her, lächelt kaum, wippt auf seinem Stuhl nach vorne und hinten. Alle wissen: Das Schicksal von Bundesfinanzminister Olaf Scholz hängt an der Aussage von Kukies. Denn das Bundesfinanzministerium hat drei offene Flanken: Die Mitwirkung beim ominösen Leerverkaufsverbot durch die Bafin, ein rätselhafter Besuch von Kukies bei Markus Braun in Aschheim und schließlich die immer noch völlig unaufgeklärten Umstände der Lobbytätigkeit der Bundesregierung für Wirecard in China.

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