Beim Wirecard-Ausschuss hat der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer überraschend scharf das Feuer auf Bundesfinanzminister Olaf Scholz eröffnet: Nachdem Scholz ein sehr staatstragendes Einleitungsstatement gehalten hatte, fragte Hauer, von welcher E-Mail-Adresse Scholz in seiner Funktion als Minister zum Thema Wirecard kommuniziert habe. Scholz sagte, er habe von seiner dienstlichen Adresse kommuniziert. Daraufhin konfrontierte Hauer Scholz mit drei E-Mails, die er von seiner privaten oder seiner SPD-Adresse versendet hatte. Scholz konnte den Widerspruch nicht schlüssig aufklären: Der Minister sagte, dass er das gelegentlich aus Bequemlichkeitsgründen mache. Scholz sagte: „Zeitungsartikel leite ich von meinem privaten Account weiter, weil das einfacher ist als von dem komplizierten staatlichen Account.“

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