Seit dem 1. Januar steht mehr Menschen Wohngeld zu. 
Foto: imago/Christian Ohde

Berlin - Die Mieten steigen, insbesondere Innenstadtlagen werden immer teurer und der Anteil am Einkommen, das für das Wohnen draufgeht, wächst. Es gibt zwar für Haushalte mit einem eher niedrigerem Einkommen einen staatlichen Zuschuss, das sogenannte Wohngeld, doch muss dieser extra beantragt werden. Laut Bundesinnenministerium erhielten 2018 rund 550 000 Haushalte Wohngeld. In diesem Jahr sollen es noch einmal etwas mehr sein, das Wohngeld wurde zu Jahresbeginn reformiert. Dabei wurde die Höhe nach oben in angepasst, außerdem der Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert. „Das Wohngeld soll für Haushalte mit niedrigem Einkommen die Wohnkostenbelastung mindern“, heißt es vom Ministerium. Durch die Zuschüsse seien die begünstigten Haushalte nicht auf ein enges Marktsegment im Wohnungsbestand beschränkt.

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