Mehr Wohngeld für Mieter: Der Bundestag hatte die Wohngeld-Novelle bereits im Juli 2015 beschlossen. Damit wird das Wohngeld in diesem Jahr erstmals seit 2009 wieder erhöht. Neben den gestiegenen Kaltmieten werden auch die höheren Nebenkosten berücksichtigt. Künftig soll alle zwei Jahre überprüft werden, ob das Wohngeld angepasst werden muss.

Die Höhe des Wohngelds richtet sich vor allem nach dem Wohnort. In Ballungsräumen soll der staatliche Zuschuss stärker steigen als in strukturschwachen Regionen mit niedrigeren Mieten. Ob Wohngeld bewilligt wird, hängt von der Höhe des Haushaltseinkommens ab. Für einen Zwei-Personen-Haushalt steigt das Wohngeld im Durchschnitt von 112 auf 186 Euro. Bund und Länder teilen sich die Ausgaben von bundesweit voraussichtlich 1,43 Milliarden Euro im Jahr 2016 zur Hälfte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.