Der gesetzliche Mindestlohn hat die Bruttoverdienste in einigen Branchen Ostdeutschlands um mehr als zehn Prozent ansteigen lassen. So lagen die Stundenentgelte in der ostdeutschen Fleischverarbeitung im dritten Quartal 2015 durchschnittlich um 11,1 Prozent über denen des Vorjahrszeitraums. Im Einzelhandel stiegen die Löhne um 11 Prozent, im Wach- und Sicherheitsgewerbe um 10,4 Prozent.  Zugleich nahm die Beschäftigung in diesen und anderen Niedriglohnbereichen deutlich zu. Die steigenden Löhne führten also nicht zu einem Job-Abbau, sie gingen vielmehr mit einem Stellenplus Hand in Hand. Das geht aus einer Erhebung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts  (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.

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