Zurück an Absender.
Foto: Imago

Berlin - Torben Hansen führt bei Zalando den Bereich Recommerce. Er nennt sich Vice President. Wie viele Mitarbeiter zum Team des 41-Jährigen gehören, ist jedoch nicht zu erfahren, „um der Konkurrenz keinen Einblick zu geben“. Tatsächlich versucht man sich in Europas führendem Online-Modekaufhaus gerade an einem Geschäftsbereich, dem überall großes Wachstum prophezeit wird. Es geht um das Geschäft mit pre-owned Mode, also mit Kleidung, die schon genutzt wurde, aber noch neuwertig ist. Secondhand-Klamotten. „Das Interesse dafür ist hoch und steigt kontinuierlich“, sagt Hansen und: „Wir haben das Potenzial, bei unseren Kunden das Verständnis von gebrauchter Mode komplett zu verändern.“

Der erste Schritt wurde gerade getan. Seit Wochenbeginn hat in Zalandos virtueller Shopping-Mall der Secondhand-Bereich geöffnet. Zunächst machen Deutschland und Spanien den Anfang. Schon im Oktober sollen Belgien, Frankreich, Polen und die Niederlande folgen. Zalando will das Spotify der Mode werden und hat schlau erkannt, dass das ohne das sich entwickelnde An-und-Verkauf-Geschäft schwer geht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.