Als die Internationale Arbeitsorganisation am 27. Januar 212 Millionen Arbeitslose in aller Welt meldete, kam dies einem Schock gleich. Nie wieder waren so viele Menschen ohne Job. Aber einen Grund zur Entwarnung sehen Experten nicht. 
Foto: Orestis Panagiotou/ANA-MPA/dpa

Nürnberg - Es war pure Verzweiflung. Scharenweise flogen Menschen aus ihren Jobs. Banken gingen pleite, sie rissen ihre Kunden mit und diese ihre Lieferanten. Menschen nahmen sich das Leben, weil sie ihre Familien nicht mehr ernähren konnten. Andere fielen zurück in Armut, verloren alles. Im weltweiten Sog der Finanzkrise stieg die Arbeitslosigkeit auf dem Globus auf einen nie wieder erreichten Rekordwert. „212 Millionen Menschen ohne Job“ verkündete am 27. Januar 2010 die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) - das waren damals 6,6 Prozent der Weltbevölkerung im arbeitsfähigen Alter.

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