Eigentlich müssten Leiharbeiter in der Metall-Industrie ab diesem Monat deutlich mehr Geld bekommen. Der neue Tarifvertrag sieht je nach Einsatzzeit Branchenzuschläge von 15 bis 50 Prozent vor. Doch nun erhebt die IG Metall schwere Vorwürfe gegen die Unternehmen: „Viele Verleihfirmen versuchen, die neuen Branchenzuschläge zu umgehen“, sagt IG-Metall-Justiziar Thomas Klebe dieser Zeitung. „Auf Leiharbeiter wird Druck ausgeübt, ihre Arbeitsverträge zu ändern, um Lohnkosten zu sparen.“ Auch der Arbeitgeberverband BAP zeigt sich besorgt und appelliert an die Firmen, den neuen Tarifvertrag einzuhalten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.