Berlin - Der Jahresbericht des Zolls 2018 kündet von Erfolgen: 2017 haben Zollfahnder fast 2520 Verfahren wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz eingeleitet. Gegenüber dem Vorjahr mit 1651 Fällen bedeutet das ein Plus von rund 52 Prozent. Auch im Kampf gegen illegale Beschäftigung erzielten die Behörden Fortschritte: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) prüfte 2017 mehr als 52.000 Arbeitgeber und damit ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor. 108.000 Strafverfahren konnten abgeschlossen werden, dabei wurden Freiheitsstrafen von insgesamt 1650 Jahren verhängt. Die ermittelte Schadenssumme belief sich auf knapp eine Milliarde Euro nach 890 Millionen Euro 2016.

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