Berlin - An den 1. August dieses Jahres erinnert sich Yogeiry Perez Martinez gerne zurück. Für die 19-Jährige mit den kurzen blondierten Haaren markierte dieser Tag den Start in ihre berufliche Laufbahn. Schon in den ersten Tagen hatte sie gelernt, Kaffeespezialitäten zuzubereiten und zu servieren. Es war ein erster Schritt auf dem Weg zu einem eigenen Hotel in der Dominikanischen Republik, wie sie sagt. Martinez will Hotelfachfrau werden. Im August hat ihre Ausbildung in Berlin begonnen. Weil sie gerne mit Menschen arbeitet. Weil sie irgendwann ihre Berufung in ihrer Heimat zum Beruf machen möchte.

Doch nach drei Monaten bekam dieser Wunsch einen herben Dämpfer. Das Hotel, in dem Martinez lernte, hat aufgrund des zweiten Lockdowns keine Gäste mehr, kann Martinez nicht mehr bezahlen und kündigte ihr schließlich. „Ich wohne allein. Meine größte Sorge war, dass ich zu meiner Mutter zurückziehen muss und ich kein Geld mehr habe, um meine Sachen zu bezahlen“, sagt die junge Frau.

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