Die chinesische Volkswirtschaft hat das Pandemiejahr 2020 vergleichsweise gut überstanden. Nach Angaben des Center for Economic and Business Research in London ist China im Begriff, 2028 die Wirtschaftsleistung der USA zu übertreffen. Ganz ohne Blessuren schafft es aber auch Peking nicht aus dem seit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers andauernden Jahrzehnt der Krisen. Die Verschuldung sowohl der privaten Haushalte als auch der staatlichen Firmen steigt weltweit unaufhörlich. Dieses Szenario macht auch vor den Toren Pekings nicht Halt.

So wachsen Chinas Schulden im Binnenmarkt seit dem Jahr 2008 um 20 Prozent jährlich. Sie summieren sich inzwischen auf rund 335 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP).  Chinas Konsumenten verschulden sich auf immer höherem Niveau – insbesondere für Hypotheken und Konsumdarlehen. Nach Auskunft des National Institute of Finance and Development mit Sitz in Genf betrugen die Schulden chinesischer Haushalte im laufenden Jahr 57,7 Prozent des BIP. Das sind fast zwei  Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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