Kino ist herrlich, hat aber selten etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Das wird zumindest immer wieder behauptet. Der Traumfabrik Hollywood, aber auch Filmen und erzählten Geschichten überhaupt wird seit jeher sogenannter Eskapismus vorgeworden: Wirklichkeitsflucht. Clevere Illusionsverkäufer, heißt es argwöhnisch, belieferten uns mit Heile-Welt-Orten, an denen wir für eine Weile den Zumutungen des realen Lebens entfliehen. Kino als narratives Opium für das Volk. Doch irgendetwas ist faul an dieser These. Denn Kino und Literatur zeichnen keineswegs bloß schöne Welten und versorgen das Publikum auch nicht ausschließlich mit erbaulichen Gefühlen. Was da erzählt wird, geht den Menschen zu Herzen wie das echte Leben – obwohl sie ja wissen, dass alles bloß ausgedacht und nicht real ist. Allmählich ergründen Forscher, wie die Faszination der Menschen für Filme und Geschichten zu erklären ist.

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