Berlin - Das Berliner Start-up Choco hat eine App programmiert, über die Restaurantbetreiber ihre benötigten Zutaten – von der Zwiebel über die Schweineschulter bis hin zum Jahrgangschampagner – direkt beim Großhändler bestellen können. Über ein Chat-Fenster können sie ihre Bestellungen aufgeben und die Händler automatisiert Rechnungen verschicken. Mehr als 3000 Gastronomen fasst die Kundenkartei inzwischen. Bis Jahresende sollen mindestens noch mal so viele dazukommen. Das Wachstum der Gründung zog Investoren an. Seit dieser Woche ist das Start-up 600 Millionen Euro wert. Zu dieser Bewertung haben die Investoren weitere 82 Millionen Euro in die junge Unternehmung gepumpt.

Choco ist nur das jüngste Beispiel für den Hype um das Thema Food-Tech. Klimawandel, Digitalisierung und Selbstoptimierung: Kaum eine Branche innerhalb der globalen Tech-Szene boomt zurzeit stärker. Dem Deutschen Startup-Monitor des Bundesverbands Deutsche Startups zufolge ist inzwischen mehr als jedes zehnte der deutschen Jungunternehmen in der Ernährungs- und Nahrungsmittelbranche aktiv.

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