Der Göttinger Rechtsanwalt Achim Doerfer stellt in seinem neuen Buch „Irgendjemand musste die Täter ja bestrafen“ die Frage, wo die Rache- und Vergeltungswünsche von Juden für die im Holocaust an ihnen verübten Verbrechen geblieben sind. Er stellt fest, dass es während und nach dem Zweiten Weltkrieg massiven jüdischen Widerstand gab, dieser in der deutschen Erinnerungskultur jedoch kaum zur Kenntnis genommen wird. Die Mehrheitsgesellschaft, so der Autor, betrachte Juden lieber als wehrlose Opfer. Von Versöhnung und christlich-jüdischem Narrativ könne bis heute keine Rede sein.

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