Tokio/Berlin - Es ist der bis jetzt größte Triumph seiner Karriere. Alexander Zverev kann die Tränen nicht mehr zurückhalten. Denn zu übermenschlich schien sein Gegner in dieser Saison. Dabei hatte er ihn vorher schon ein paar Mal geschlagen. In der Szene sagen sie, wenn einer der Nummer 1 der Welt auf Dauer gefährlich werden kann, dann der Deutsche. Die Gratulation von Novak Djokovic, den er gerade im olympischen Tennis-Halbfinale in drei umkämpften Sätzen geschlagen hat, nimmt er dann trotzdem fassungslos entgegen, blickt in den Tokioter Himmel, vergräbt sein Gesicht in seinen Händen, sackt auf die Knie und weint minutenlang voller Freude.

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