In der vergangenen Woche beschrieb ich, wie ich die Silikon-Fugen in meinem Badezimmer erneuerte. Daraufhin erhielt ich von einem Leser die Frage, wie es sich grundsätzlich mit den Folgen von Feuchtigkeit und Nässe in Wohnungen verhält. So einfach diese Frage klingen mag, so kompliziert stellte sich die Recherche dazu heraus. Denn wenn nicht gerade schon Algen von der Decke hängen, sind Feuchtigkeit und Nässe und in Folge der gefürchtete Schimmel nicht sofort sichtbar und mitunter versteckt und erst dann auszumachen, wenn sich dunkle Flecken an den Tapeten oder in den Ecken gebildet haben. Denn die Feuchtigkeit muss kein Kondenswasser bilden, um auf lange Sicht schädlich zu sein, sondern es reicht, dass die relative Luftfeuchtigkeit auf einer Oberfläche mehr als circa 80 Prozent beträgt und im ganzen Raum 65 Prozent überschreitet. Jetzt klingt das hier aber wirklich wie im Physikunterricht, da fallen mir ja schon beim Schreiben die Augen zu.

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