Berlin - Wenn die Corona-Krise vorbei ist, haben wir gedacht, dann liegen sich wildfremde Menschen freudig in den Armen, tanzen, lachen, singen – begegnen sich wieder aus purer Lust am Leben, am Verbindungspüren. Zukunftsforscher (die ähnlich wie mathematische Modellierer bekanntlich manchmal arg daneben liegen können) haben gar eine pulsierende goldene Zeit vorausgesagt, wie das Jahrzehnt zwischen den Weltkriegen. Doch jetzt, wo Corona vielleicht nicht ganz vorbei ist, aber doch sommerliche Öffnungseuphorie mit der Hoffnung auf eine genügend große Massenimmunität im Herbst zu spüren ist, blickt man nicht selten in traurige, verzagte Gesichter, trifft Menschen in indifferenten Stimmungslagen. Was ist da los?

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