Die auf deutsche Englischkenntnisse spezialisierte Sprachpolizei ist keine offizielle Behörde. Ihren Auftrag zur Ermittlung von kapitalen Grammatikverbrechen, fahrlässigen Satzbaufehlern oder rechtswidrigem Vokabelverhalten, ihre Angewohnheit, selbst bei leichten Akzentdelikten die Verfolgung aufzunehmen, leitet sie aus einem hierzulande typischen Motiv ab: Schadenfreude. Der häufigste Einsatzort der Sprachpolizei sind neben Mittagstisch, Bartresen, Raucherecke und Podcaststudio vor allem die Echokammern der Finsternis wie Twitter, wo oft anonym agierende Sonderkommandos mutmaßlichen Sprachtätern nachstellen.

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