Paris - Am zehnten Tag des russischen Angriffskrieges in der Ukraine fand in Paris die Modenschau des Luxuslabels Balenciaga statt. Unpassender könnte der Zeitpunkt für die Präsentation der neuen Kollektion für den kommenden Winter nicht sein. Doch es hatte sich bereits zuvor in den sozialen Medien angekündigt: Demna Gvasalia, der Kreativdirektor von Balenciaga, würde den Krieg nicht unkommentiert lassen. Denn während die Modewelt in den vergangenen Tagen den Krieg nur zögerlich in ihre Kommunikation einbezogen hatte, war im Instagram-Account von Balenciaga bereits eine ukrainische Flagge zu sehen gewesen, begleitet von einer Spendenaktion für die Kriegsopfer.

Man muss dazu sagen, dass die Schauen der großen Labels über viele Wochen konzipiert und vorbereitet werden. Und sicherlich musste bei allen Beteiligten auch erst einmal ankommen, dass dieser Krieg über die andauernden Grenzkonflikte an der russisch-ukrainischen Grenze hinausging. Dennoch zeigte Balenciaga als einzige Marke, was organisatorisch in kürzester Zeit möglich ist.

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