Berlin - Menschen werden als Waffe eingesetzt. Treffender könnte man die Taktik des belarussischen Diktators Alexander Lukaschenko kaum umschreiben. Seit Wochen lockt er Migranten vornehmlich aus dem Irak und Afghanistan mit einer Mischung aus Touristenvisa und neuen Flugverbindungen in sein Land, um sie an die EU-Grenze zu schleusen. Mittlerweile harren Tausende Menschen bei Minusgraden an der Grenze zu Polen aus und versuchen teils mit Gewalt, die Grenze zu überwinden. Dabei sollen sie teilweise auch von belarussischen Sicherheitskräften angestachelt und zum illegalen Übertritt gedrängt werden. Es gab bereits Tote. Den Migranten gegenüber stehen mittlerweile rund 15.000 polnische Soldaten, die die Grenzbeamten verstärken und Personen bei Durchbrüchen wieder auf belarussisches Staatsgebiet zurückdrängen. Von Tag zu Tag wird die Situation dramatischer.

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