Poesie verwirklicht sich auf mannigfaltige Weise. Sie materialisiert sich durch die Worte eines Gedichts, durch Musik, durch Farben und Linien eines Kunstwerks oder durch die Schönheit des Tanzes, die Gesten der Anmut. Poesie ist: das kunstvoll Handgemachte. Die Leichtigkeit, der man keine Mühsal ansieht. Das Ballett, dessen Illusion von Schwerelosigkeit über die Schmerzen hinwegtäuscht und die Seele erhebt. Wenn Poesie sich materialisiert in berauschenden Tüllstoffen, festem Leinen, üppigem Samt und rauschendem Taft, wenn sie ihre Gestalt findet in raffinierten Schnitten, Mustern und Nähten, ausgeführt mit heilig-ernster Liebe, mit höchstem Sachverstand, von wahrer Meisterhand  – dann sprechen wir von „I’ VR“, von Isabel Vollrath.

Isabel Vollrath sitzt in ihrem Atelier in der Linienstraße. Seit 2015 hat sie diese eigene Dependance im Scheunenviertel. Die Vogue hat sie bereits entdeckt. Der Kulturanwalt Alexander Bretz bezeichnete sie als den weiblichen Hussein Chalayan. Jetzt tragen Stars wie Maria Schrader I’VR-Kreationen auf dem roten Teppich der Berlinale.

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