Berlin - Er war 18 Jahre Bundestagsabgeordneter, galt als rechter Hardliner der CDU. Herbert Wehner (SPD) bezeichnete ihn als „Hodentöter“. Er unterstützte die Mudschahedin gegen die Sowjets, war Vorstandsmitglied bei Burda. 2014 reiste der zum Islamischen Staat in dessen Hochburg Mossul. Heute engagiert sich Jürgen Todenhöfer für Flüchtlinge, gegen Krieg und - wie er selbst sagt - für den Weltfrieden. 2020 trat er aus der CDU aus und gründete seine eigene Partei. Seitdem macht der 80-Jährige als Kanzlerkandidat des „Team Todenhöfer“ Wahlkampf. Als Berufspolitiker trug er spießig noch Schlips und Kragen, heute kleidet er sich jugendlich. Immer dabei: die schwarze Jacke aus Glattleder.

Sie sind vielen Wählern wegen Ihres politischen Engagements, lange bei der CDU, und ihrer medialen Präsenz bekannt. Jetzt treten Sie für Ihre Partei mit rund 10.000 Mitgliedern als Kanzlerkandidat an. Was bekommt der Wähler, wenn „Team Todenhöfer“ in den Bundestag einzieht?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.