Berlin - Der Sklave sackt auf der Couch seines Meisters zusammen und atmet schwer. Die Schläge, die gefesselten Arme oder der Joint davor – irgendetwas war zu viel. Seit etwa sieben Jahren ist Sklave Geri (Name von der Redaktion geändert) Kunde bei einem Sadisten mit dem Berufsnamen „Sir Mad“. Sklave Geri besucht ihn regelmäßig in seiner Privatwohnung in Weißensee, um sich schlagen, fesseln und erniedrigen zu lassen. Meistens hat der 64-jährige Geri, der als Politiker arbeitet, dann geschäftlich in Berlin zu tun, wie auch an diesem Wochenende. Sir Mad öffnet ein Fenster, Luft strömt in das beengte Wohnzimmer, im Hintergrund pumpt ein Technobeat. „Hol mal Wasser“, befiehlt der Master seiner Gehilfin, der Zofe Miss Mad Donna.

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