Berlin - In der aktuellen Debatte um literarische Übersetzungen fragt man, ob sich Übersetzer in die Lebensrealität eines Autors hineinversetzen können, wenn sie gar nicht seiner Kultur angehören. Dabei geht es nicht darum, dem Übersetzer seine Kompetenz abzuschreiben, sondern lediglich um Chancengleichheit, um das Berücksichtigen von marginalisierten Stimmen und Perspektiven. 

Wäre es nicht angemessen, wenn beispielsweise eine Schwarze Person die Worte einer Schwarzen Autorin übersetzt, vor allem wenn sie kaum eine Möglichkeit dafür bekommt? Dass das nicht gleich heißt, dass eine weiße Übersetzerin nicht hätte gleich gut übersetzen können, sollte selbstverständlich sein. Ein passendes Beispiel ist die Arbeit von Bernardine Evaristo. 

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