Berlin - Es gibt mitunter sehr kreative Kriminelle. Isabellé Sauer erinnert sich an jenen Tag, als sie zu einem zweistöckigen Haus gerufen wird. In der oberen Etage hat es gebrannt. Die Fassade über einem der Fenster ist voller Ruß. Als sie das Haus betritt, nimmt sie Benzingeruch wahr.

Brandbeschleuniger, geht es ihr durch den Kopf. Sie tastet sich von Raum zu Raum. Eine verwahrloste Wohnung. An den Wänden Graffiti: „Fuck the Police“. Der Benzingeruch ist stechend. Am Boden liegen merkwürdige Gebilde. Es sind zusammengedrehte Tischdecken, irgendwelche Textilien. Sie hockt sich hin. Riecht. Die verknäulten Textilien sind mit Benzin getränkt, sie führen von Raum zu Raum. Auch Papier und Holz liegt auf dem Boden. Ebenfalls mit Benzin getränkt.

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