Berlin - Neulich hat Peter Stiller* einem Chinesen Spanisch beigebracht, auf Englisch. Das sei unglaublich lukrativ gewesen. „Aber auch sehr seltsam“, sagt der Übersetzer. Nicht, weil Stiller als Amerikaner auch fließend Spanisch spricht oder weil der Unterricht von Berlin aus über Zoom stattfand — „sondern weil ich bei meinem Schüler im Bildschirmhintergrund ein Gemälde von Picasso sehen konnte“. Stiller war klar, dass das Bild echt war und der Chinese sehr reich. Ein Tycoon. Die Bezahlung war so gut, dass Stiller mehrere Monate von dem Geld leben kann. So einen Stundenlohn bekommen eher Anwälte und nicht Sprachlehrer.

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