Berlin - Am zweiten März 2015 fühlt sich Marieke Brückner wie in einem schlechten Film. Ein Jahr nachdem sie ihre Bewerbungsunterlagen beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) eingereicht und die Ausbildung als Kinder- und Jugendtherapeutin begonnen hat, klappt sie ihren Laptop auf und liest, dass sie abgelehnt wurde. Begründet wurde die Ablehnung damit, dass ihr nach dem Studium an der Universität Maastricht ein paar ECTS-Punkte in klinischer Psychologie fehlen. „Wir haben Ideen“, schreibt ihre Professorin zu diesem Zeitpunkt noch am Ende der Mail und lädt Brückner zu einem Gespräch über die Möglichkeiten ein, beim Lageso nachzuhaken – man sei zuversichtlich, noch eine Lösung zu finden. Ein Irrtum, wie sich schon bald herausstellen soll.

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