Berlin - Es war ein hoch ambitioniertes Projekt, das der Regisseur Ernst Lubitsch und der Produzent Paul Davidson 1918 mit der Verfilmung von Georges Bizets Oper „Carmen“ in den Ufa-Filmstudios in Tempelhof auf die Beine stellten. „Die deutsche Filmindustrie hielt uns für wahnsinnig“, sagte Lubitsch einige Jahre später über seine erste große Produktion. Das Wagnis zahlte sich aus. „Carmen“ war wegweisend in der deutschen Filmlandschaft und legte den Grundstein für die bald folgenden Hollywood-Karrieren sowohl des Regisseurs als auch der Hauptdarstellerin Pola Negri. Diese avancierte zum internationalen Star, bis der Tonfilm der polnischen Schauspielerin mit starkem Akzent weiteren Ruhm verwehrte.

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