Berlin - Ein Abend im September in Berlin-Mitte. Ich bin verabredet, stehe an der Ampel, warte auf Grün. Ein Wagen mit verdunkelten Scheiben hält neben mir. Ein Mann, mit wenig Flaum über der Oberlippe, kurbelt die Scheibe runter. Er grinst und sagt: „Dir würde ich gern mal die Möse rasieren.“

Es tut mir leid, wenn diese Sprache jetzt etwas viel ist für einen sommerlichen Morgen, für einen Frühstückstisch, für Kaffee mit Schaum. Aber ich kann versichern, dass es mir genauso ging. Und bevor Sie fragen: Keine Ahnung, ob ich Kleid, Rock oder Hose trug – oder wie meine Haare gebunden waren. Lippenstift? Mit Sicherheit. Es ist aber für den Rest dieses Textes nicht wichtig.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.