Berlin - „Setz dich. Ich setze mich. Handschellen um. Silberfarben. Ein leichter Klick. Erst die rechte Hand. Ein leichter Stoß. Silber im Genick. Die linke Hand über die rechte Hand. Hast uns vermisst? Ich vermisse es nicht. Enger schnüren. Hast uns geliebt?“ Cemile Sahins Bücher – hier der Einstieg aus ihrem Debütroman „Taxi“ – haben in etwa die selbe Energie wie ihre Kunst: idiosynkratsich glitzernd und flashy, das Persönliche auf sehr direkte Weise mit Politischem verschmelzend, auch ein klein wenig protzig und in jedem Fall: mit Vollgas nach vorn. Zu einem gewissen Grad ist es vielleicht auch diese Energie, die Sahins kometenhaften Aufstieg in der Kunstwelt erklärt.

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