Berlin - Die Ampel-Verhandler haben ihr Tempo noch einmal verschärft. Statt um Weihnachten, wie Olaf Scholz vor zwei Wochen angekündigt hatte, soll nun bereits zum Nikolaus ein neuer Kanzler gewählt und eine Regierung gebildet sein. Ein straffer Zeitplan, besonders angesichts der Tatsache, dass die insgesamt 22 Arbeitsgruppen erst kommenden Mittwoch mit den Verhandlungen beginnen, dabei nur von 9 bis 18 Uhr tagen und an Wochenenden gar nicht zusammentreten sollen. Wenn sie am 10. November, so der Plan, ihre Ergebnisse vorlegen, haben die Hauptverhandlungsteams um Scholz, Lindner, Baerbock und Habeck nur noch dreieinhalb Wochen Zeit, alle grundsätzlichen Probleme zu lösen, die Ressorts aufzuteilen und das Einverständnis ihrer jeweiligen Parteien einzuholen. Die Kürze der Zeit scheint da nicht zur Größe der offenen Fragen zu passen, von denen in der vergangenen Woche die Rede war: Wie sollen Klimainvestitionen und sozialer Ausgleich finanziert werden, ohne neue Schulden aufzunehmen? Und wer soll die Hoheit über das Geld kriegen, also über das Finanzministerium?

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