Berlin - Berliner Zeitung: In einer Woche soll das 17. Gallery Weekend stattfinden. Trotz der angespannten Corona-Situation. Im Mai 2020 musste alles auf den Herbst verschoben werden. Nun befinden wir uns wieder Lockdown. Glauben Sie wirklich an den Start?

Maike Cruse: Wir hoffen noch immer, wohl  bis zum allerletzten Moment  in der nächsten Woche auf offene Galerien, natürlich mit Corona-Test und Abstandsregeln. Die Kunst-Community hat große Sehnsucht nach direkter, sinnlicher Anschauung. Es haben sich Sammler nicht nur aus Deutschland, auch aus Italien und Großbritannien angemeldet, Letztere kommen leibhaftig, denn sie sind bereits geimpft. Und diesmal haben die 49 teilnehmenden Berliner Galerien einen Plan B in petto: den digitalen Auftritt. Der wird das möglicherweise durch das Pandemie-Notverordnungsgesetz untersagte analoge Programm mit Online-Angeboten begleiten und ausgleichen, so gut es geht. Das ist für alle, die eh nicht persönlich kommen können, ein Angebot. Auch haben sich die teilnehmenden Galeristinnen und Galeristen darauf geeinigt: Die Ausstellungen laufen diesmal viel länger als üblich. Was immer auch von der Regierung, in diesem Falle von der Berliner Politik wegen der Inzidenzen entschieden wird, wir werden  so oder so nicht resignieren. Mittlerweile hat die Szene ja fast Routine im Auf- und Zusperren und Alternativen-Suchen Unser Motto: Cool bleiben und das Beste geben.

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